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Auch in den Wintermonaten reißt die Arbeit in den Weinbergen nicht ab. Wenn die Trauben geerntet und die Blätter gefallen
sind gehen die Rebstöcke in die Vegetationspause. Nun ist es Zeit für den Rebschnitt. Je länger eine Bogrebe ist, um so mehr Fruchtknospen (Augen) hat sie, aus denen dann, im späten Frühjahr, die neuen Triebe mit den Trauben wachsen. Insgesamt belassen wir je nach Rebsorte nur 12 – 18 Augen pro Stock. Damit ist gewährleistet, daß der Rebstock während der gesamten Vegetationszeit in der Lage ist die neuen Triebe und Trauben ausreichend mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Die, mit dem Rebschnitt einhergehende, deutliche Minderung der künftigen Erntemenge sorgt für gut entwickelte, vollreife Trauben bei der Lese, die für die Erzielung höchster Weinqualitäten notwendig sind. |
![]() Chef beim Schneiden |
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