Rebschnitt

Auch in den Wintermonaten reißt die Arbeit in den Weinbergen nicht ab. Wenn die Trauben geerntet und die Blätter gefallen sind gehen die Rebstöcke in die Vegetationspause. Nun ist es Zeit für den Rebschnitt.
Der Rebschnitt ist eine arbeitsintensive Handarbeit. Er hilft den Rebstock über Jahre hinweg leistungsfähig zu erhalten und die Menge der künftigen Ernte zu regulieren. Dabei verbleiben nur 1 – 2 Triebe (Reben) des letzten Jahres am Stock. Die restlichen werden abgeschnitten und aus der Weinbergszeile entfernt. Diese verbliebenen, frei stehenden Reben werden im Frühjahr vom Stock weg auf einen Draht nach unten gebogen, der in etwa 80 cm Höhe gespannt ist, und dort befestigt. Deshalb sprechen wir von Bogreben.

Je länger eine Bogrebe ist, um so mehr Fruchtknospen (Augen) hat sie, aus denen dann, im späten Frühjahr, die neuen Triebe mit den Trauben wachsen. Insgesamt belassen wir je nach Rebsorte nur 12 – 18 Augen pro Stock. Damit ist gewährleistet, daß der Rebstock während der gesamten Vegetationszeit in der Lage ist die neuen Triebe und Trauben ausreichend mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Die, mit dem Rebschnitt einhergehende, deutliche Minderung der künftigen Erntemenge sorgt für gut entwickelte, vollreife Trauben bei der Lese, die für die Erzielung höchster Weinqualitäten notwendig sind.

Rebschnitt
Chef beim Schneiden

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