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![]() Sohn Michael beim Filtrieren |
Im Keller werden jetzt die neuen Weine ausgebaut. Weinhefen haben nach dem Ernten und Pressen der Trauben dafür gesorgt, daß der im Keller eingelagerte Fruchtsaft (Most) in der Zwischenzeit zu Jungwein vergoren ist. Dabei wurde der vorhandene Fruchtzucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt. Etwa 1 - 2 Wochen nach dieser alkoholischen Gärung beginnt sich der noch trübe junge Wein zu klären. Dabei setzen sich die frei schwebenden, abgestorbenen Hefen und Trubteilchen langsam am Boden ab. Nach weiteren 1 - 2 Wochen muß dann dieser Bodensatz (wir sprechen von Trub, Hefetrub oder Weinhefe) vom Wein getrennt werden. Der Hefetrub wird entweder zu Hefeschnaps gebrannt oder als Nährstoff für die Reben wieder in die Weinberge ausgebracht. |
Der abgezogene Wein, der zwar hell, aber noch nicht blank ist, wird dann je nach Trübungsgrad 1 2 mal filtriert und dann zur weiteren Reifung in Holzfässer (Rotwein) oder in Edelstahltanks (Weißherbst und Weißweine) eingelagert. Dort verbleibt er bis zur Abfüllung die meist im späten Frühjahr stattfindet.
Außerdem müssen wir den Jungwein regelmäßig probieren um über den Reifungsprozess und die Weiterentwicklung der Weine stets auf dem Laufenden zu sein. Diese Arbeit verursacht bei uns nicht besonders viel Streß und macht bei der Qualität der diesjährigen Jungweine sogar richtig Spaß.
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Bachhöller Weg 4 65346 Erbach im Rheingau Tel. 06123 - 6 28 56 Email info@weinhof-martin.de |